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#17 Freundschaft – Das Beste was es gibt auf der Welt!?

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Mit wem wir Glück und Sorgen teilen.

„Freunde sind wichtiger als Schätze.“ (Lehre des Ptahhotep)

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Das wussten schon die „Drei von der Tankstelle“. Auch die antiken Philosophen waren überzeugt, dass gelebte Freundschaften bzw. tiefe Beziehungen zu Mitmenschen eines der wesentlichsten Merkmale eines erfüllten Lebens sind. Aber wie finden und erkennen wir echte Freundschaft und wie intensiv sollten wir sie pflegen? Der Philosoph Albert Kitzler erklärt dem Moderator Jan Liepold in der aktuellen „Der Pudel und der Kern“-Episode, warum die Meinung seines ältesten Freundes noch heute so wichtig für ihn ist und was Cicero damit meint, wenn er sagt, dass „Freundschaft eine Seele in zwei Körpern“ bedeutet.

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Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

Platon, Aristoteles, Cicero, Sokrates, Pythagoras, Epikur, Konfuzius, Schopenhauer

Fragen der Folge:

  • Welche Bedeutung hatte die Freundschaft in der Antike für das gelingende Leben?
  • Welche antiken Philosophen haben sich explizit mit der Freundschaft beschäftigt und was waren deren Empfehlungen für gelingende Freundschaften?
  • Wie lange dauert es, bis sich aus Sympathie echte Freundschaft entwickelt?
  • Wo verläuft die Grenze zwischen bloßer Bekanntschaft und echter Freundschaft und woran erkennen wir den Unterschied?
  • Wie viele echte Freundschaften können wir pflegen? Gibt es eine quantitative Grenze?

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In der aktuellen Folge von „Der Pudel und der Kern“ schlagen Albert und Jan mit ihrer Interviewpartnerin Dr. Barbara Gründler die Brücke von der antiken zur modernen Philosophie. Die Sloterdijk-Schülerin und Nietzsche-Expertin erklärt in dem Gespräch, wie aus Kränkungen tiefsitzende Ressentiments bzw. Hass auf einzelne Menschen entstehen können und wie diese negativen Affekte unser Seelenleben vergiften. Dr. Gründler weiß aber auch, wie wir aus solchen Zorn- und Wutschleifen sowie den damit verbundenen Blockaden wieder ausbrechen können. Sie erläutert zudem ungewöhnliche Denkwege wie wir unseren Frieden mit längst vergangenen Situationen, verhassten Personen und vermeintlichen Angriffen machen und welche Übungen (Exerzitien) den „Geist der Rache“ (Nietzsche) überwinden lassen.
Die Stoa zählt zu den wichtigsten philosophischen Schulen der Antike. Aktuell erlebt diese Denkrichtung im kalifornischen Silicon Valley aber auch in Europa eine erstaunliche Renaissance und Popularität. Möglicherweise auch deswegen, weil viele im Stoizismus eine Anleitung zum gelassenen Umgang mit Krisen sehen. In der heutigen Folge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan, wie die stoischen Lehren von Philosophen wie Zenon von Kition, Seneca, Marc Aurel oder Musonius Rufus uns zu mehr innerer Ruhe im Umgang mit widrigen Umständen führen können.
Prinzipien sind ein zweischneidiges Schwert. Im besten Fall geben sie uns Halt und Orientierung, im schlechtesten engen sie ein und verhindern die persönliche Weiterentwicklung. Wenn wir Prinzipien als Haltung zur Welt und zum Leben verstehen, verdichtet sich in ihnen unser Wertekanon. In der aktuellen Folge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan, wie wir unsere Prinzipien und Haltungen immer wieder hinterfragen, verändern und an die aktuelle Lebenslage und die Erfordernisse äußerer Umstände anpassen können.
Im Vorfeld eines Philosophie-Workshops für Topmanagerinnen und -manager diskutieren Albert und Jan in einer Interview-Sonderfolge mit dem renommierten Personalberater Dr. Daniel Detambel philosophische Fragen eines gelingenden Berufslebens.
Die elementaren buddhistischen Prinzipien wie Toleranz, Mitgefühl, Gleichmut, Geduld, Disziplin, Entschlossenheit und Achtsamkeit weisen den Weg zu einem gelassenen, klaren und zufriedenen Leben. Nicht umsonst ist der Buddhismus mit knapp 500 Millionen Anhängern eine der großen und wachstumsstarken Weltreligionen. Der Philosoph Albert Kitzler diskutiert mit dem Moderator Jan Liepold in der aktuellen „Der Pudel und der Kern“-Episode, wie Buddha vom Prinzen Siddhartha Gautama zum erleuchteten Philosophen und spirituellen Lehrer wurde. Die aktuelle Folge erklärt, wie wir seine Weisheit durch die Vier Edlen Wahrheiten und den Edlen Achtfachen Pfad in unseren Alltag integrieren und damit positiv auf uns und auf unsere Umwelt wirken können. Denn Buddha war überzeugt: „Was du denkst, bist du. Was du bist, strahlst du aus. Was du ausstrahlst, ziehst du an.“
Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Das wussten schon die „Drei von der Tankstelle“. Auch die antiken Philosophen waren überzeugt, dass gelebte Freundschaften bzw. tiefe Beziehungen zu Mitmenschen eines der wesentlichsten Merkmale eines erfüllten Lebens sind. Aber wie finden und erkennen wir echte Freundschaft und wie intensiv sollten wir sie pflegen? Der Philosoph Albert Kitzler erklärt dem Moderator Jan Liepold in der aktuellen „Der Pudel und der Kern“-Episode, warum die Meinung seines ältesten Freundes noch heute so wichtig für ihn ist und was Cicero damit meint, wenn er sagt, dass „Freundschaft eine Seele in zwei Körpern“ bedeutet.
Im Leben müssen wir unterscheiden lernen, welche Situationen, Verhältnisse und Geschehensabläufe wir beeinflussen können und welche nicht. Zu dieser für ein gelingendes Leben wichtigen Unterscheidung kamen die Stoiker vor mehr als 2000 Jahren. Der römische Kaiser Mark Aurel hat sie in seinem zur Weltliteratur zählenden Werk „Selbstbetrachtungen“ übernommen. Inmitten brutaler Verteidigungskriege, einer katastrophalen Tiber-Überschwemmung und einer grassierenden Pandemie, übte sich der Philosophenkaiser in Duldsamkeit und Gelassenheit. Der Philosoph Albert Kitzler und der Moderator Jan Liepold besprechen in der heutigen Folge von „Der Pudel und der Kern“, warum die „Selbstbetrachtungen" den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und viele andere bedeutende Persönlichkeiten in schweren Lebensphasen immer begleitet haben. Und welche Lebensweisheiten Mark Aurels stoische Philosophie gerade in Corona- und Kriegszeiten wieder höchst aktuell erscheinen lassen.
Wer wandert, tritt aus dem Alltag heraus, hält inne, erlebt die Natur hautnah, stärkt Seele und Körper und fördert damit seine physische und psychische Gesundheit. Der Philosoph Albert Kitzler erklärt in der aktuellen „Der Pudel und der Kern“-Episode diese positiven Effekte und warum er Wandern als ein Spiegelbild des Lebens versteht. In der Diskussion mit dem Moderator Jan Liepold geht es ums Aufbrechen und Loslassen, um Besinnung und Zu-sich-Kommen, um An- und Abstiege, um Durststrecken und das erhebende Gefühl, ein Etappenziel zu erreichen. Denn schon der Daoist Zhuangzi nannte dieses Naturerlebnis vor ca. 2.300 Jahren „Wanderschaft, bei der man die Wahrheit pflückt.“
Unsere Persönlichkeit, unser Selbstwertgefühl und unser Verhalten werden bereits in der Schwangerschaft und in früher Kindheit maßgeblich geprägt. Darüber besteht aus psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive heute kein Zweifel mehr. Es ist aber keineswegs nur eine (tiefen-)psychologische, sondern eben auch eine philosophische Fragestellung, wie wir diese Prägungen erkennen und v.a. an ihnen arbeiten können. Denn Prägungen fördern die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit, können sie aber auch behindern und erschweren. Der Philosoph Albert Kitzler erzählt in der aktuellen „Der Pudel und der Kern“-Episode u.a. von seinen persönlichen Prägungen und diskutiert mit dem Moderator Jan Liepold, welche Übungen uns bei deren Überwindung helfen können.
„Maß und Mitte bewahren – das ist die höchste Tugend.“ (Konfuzius) Es ist das zentrale Thema der praktischen Philosophie: Was macht ein gutes, gelingendes Leben aus? Wie können wir unser Schicksal positiv beeinflussen und welche Rolle spielen die äußeren Umstände bei der Suche nach dem Glück? Die Antworten darauf liefert in der aktuellen „Der Pudel und der Kern“-Episode der für das fernöstliche Denken grundlegende chinesische Vordenker Konfuzius. Seinen Werdegang und die als Konfuzianismus in den Sprachgebrauch eingegangene Weisheitslehre stellt der Philosoph Albert Kitzler vor und diskutiert mit dem Moderator Jan Liepold, wie wir „Meister Kongs“ Erkenntnisse, seine „menschliche Ordnung“ und den Grundsatz der Harmonie im Alltag anwenden können. Denn: „Wer nicht in den Spuren anderer wandelt, kommt nicht ans Ziel.“ (Konfuzius)
„Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen.“ (Dalai Lama) In der neuen Podcast-Folge diskutiert der Philosoph Albert Kitzler im Rahmen eines Wochenendseminars mit den Teilnehmerinnen Daniela und Rita sowie dem Moderator Jan Liepold die Philosophie des Dalai Lama. Der buddhistische Mönch Tenzin Gyatso gilt als lebender Weiser und trägt seit 1940 den Titel des 14. Dalai Lama. Er ist das geistliche Oberhaupt der Tibeter und wird von vielen Menschen weltweit verehrt. Mit 24 Jahren musste er aufgrund des politischen Konflikts mit China aus Tibet fliehen und lebt seitdem in Indien. Von dort aus bereist er die ganze Welt, um sich für die Rechte der Tibeter einzusetzen und den Buddhismus zu vertreten. Ähnlich wie die antiken Philosophen ist auch der Dalai Lama überzeugt, dass "der eigentliche Sinn unseres Lebens im Streben nach Glück besteht."
Die russische Invasion in der Ukraine erschüttert die Welt nachhaltig und führt zu Leid, Angst und Tod in der ukrainischen Bevölkerung. In der restlichen Welt machen sich neben dem Mitgefühl und der Solidarität für das überfallene Land eine tiefe Verunsicherung und echte Zukunftssorgen breit. Daher besprechen der Philosoph Dr. Albert Kitzler und der Moderator Jan Liepold in der aktuellen Sonderfolge von „Der Pudel und der Kern“, wie wir mit der aktuellen Extremsituation umgehen können und welche Reaktion Philosophen empfehlen. In einem Telefonat schildert die Ukrainerin Irina, wie ihre Familie in der Ukraine die Invasion erlebt und welche Ängste und Gefühle dort vorherrschen.
Der Zustand der inneren Freiheit ist ein wichtiges Ziel der antiken, wie der modernen Philosophie. Für die meisten Vordenker hängt der Weg zu einem guten Leben entscheidend davon ab, dass wir bspw. frühkindliche, gesellschaftliche oder genetisch bestimmte Prägungen abbauen, die uns seelisches Leid verursachen oder die verantwortlich sind für unsere Ängste. Erst recht, wenn diese nicht unserem Wesen, unseren Neigungen und Begabungen entsprechen. Der Weg zu unserem Glück kann so als eine kontinuierliche Steigerung und Sicherung innerer Freiheit verstanden werden. Der Philosoph Albert Kitzler erklärt in der aktuellen Folge von „Der Pudel und der Kern“, wie wir strukturelle und gedankliche Hürden auf dem Weg zu einem selbstbestimmten, freien Leben abbauen können. Mit dem Moderator Jan Liepold diskutiert er, welche antiken Weisheitslehren uns dabei helfen, „Herr über uns selbst“ oder – wie Freud es ausdrückte – „Herr im eigenen Haus“ zu werden.
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen.“ (Epiktet) Die verinnerlichte Haltung der Gelassenheit, häufig auch Resilienz genannt, wird gerade in der Coronakrise von vielen gesucht und beschworen, auch als innerer Anker und Ruhepol gegen das Tempo, den Ärger und die Turbulenzen des modernen Alltags. Aber wie behalten wir auch in Stresssituationen und trotz operativer Hektik Souveränität und innere Gelöstheit? Welche Regeln empfehlen Philosophinnen und Philosophen wie die Stoiker oder der Daoismus, um zur Ruhe zu kommen und diese auch in stressigen Zeiten zu bewahren? In der aktuellen Folge von „Der Pudel und der Kern“ besprechen der Philosoph Dr. Albert Kitzler und der Moderator Jan Liepold, wie wir in unsere Mitte kommen und ausgeglichen bleiben. Philosophie wird zur konkreten Lebenshilfe. Konfuzius sagt: „Der Weise ist ruhig und gelassen. Die anderen sind immer in Sorgen und Aufregung.“
„Muße ist der schönste Besitz von allen.“ (Sokrates) Es ist das zentrale Thema der praktischen Philosophie: Was macht ein gutes, gelingendes Leben aus? Wie können wir unser Schicksal positiv beeinflussen, und welche Rolle spielen die äußeren Umstände bei der Suche nach dem Glück? Diese Fragen und wie wir im modernen Alltag passende Antworten darauf finden und diese umsetzen können, stehen im Zentrum der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“. In der aktuellen Episode befragen wir dazu den für das abendländische Denken grundlegenden griechischen Vordenker Sokrates. Der Philosoph Albert Kitzler stellt dessen zentralen Weisheitslehren vor und diskutiert mit dem Moderator Jan Liepold, wie wir sie im Alltag anwenden können und dabei gleichzeitig Sokrates‘ Worte im Hinterkopf behalten: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ und „Erkenne Dich selbst!“
„Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit.“ (Ovid) In der ersten Folge des neuen Jahres von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren der Philosoph Albert Kitzler und der Moderator Jan Liepold über gute Vorsätze, schlechte Gewohnheiten und warum Routinen unser Gehirn zu häufig auf Autopilot schalten. Wir sprechen zudem von der „Macht der Gewohnheit“. Die Philosophie strebt das Gegenteil an: Die Macht über die Gewohnheiten durch kritische Selbstbeobachtung und innere Umprogrammierung. Der Weg dahin gelingt über Selbsterkenntnis, Willenskraft und beharrliches Üben. „Eine Frau stemmte jeden Tag ein Kälbchen, am Ende einen ganzen Ochsen“, lautet ein antiker griechischer Ausspruch. Durch kontinuierliches Einüben guter Gewohnheiten können wir unseren Charakter und unsere Persönlichkeit formen und weiterentwickeln, so dass wir den Herausforderungen des Lebens standhalten und immer häufiger den Gemütszustand der heiteren Gelassenheit erreichen.
In der aktuellen Folge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren der Philosoph Albert Kitzler und der Moderator Jan Liepold die Frage, wie sich Freude und Leid zueinander verhalten und wie wir besser mit Schicksalsschlägen umgehen können. Jeder Mensch erfährt einschneidende Momente, in denen das Leben die Richtung wechselt und nichts mehr ist wie zuvor. Sei es durch Krankheit, den Tod eines geliebten Menschen oder durch den Verlust des Arbeitsplatzes. Fortgeschrittene Lebenskunst vermag es, solch ein vermeintliches Unglück – zumindest langfristig – in Glück oder doch in etwas Gutes zu verwandeln. Denn in der Rückschau erweist sich ein solcher Knacks nicht selten als ein mächtiger Antreiber, aktiv zu werden und die Weichen für ein besseres Leben zu stellen. So kann ein Schicksalsschlag auch ein Wegweiser raus aus der Komfortzone sein. Das Unglück kann zu einem Motor persönlichen und gesellschaftlichen Fortschritts werden. Davon waren die antiken Philosophen ebenso überzeugt wie zwei Jahrtausende später Immanuel Kant, von dem der Satz stammt, dass „jedem Vergnügen der Schmerz vorhergehen muss.“
Der Charakter eines Menschen ist keineswegs in Stein gemeißelt, sondern befindet sich vielmehr in einem lebenslangen Veränderungsprozess. Entscheidenden Einfluss auf diese Persönlichkeitsentwicklung nimmt die Interaktion bzw. Resonanz mit anderen Menschen. Im zweiten Teil des Interviews für den Philosophie-Podcast „Der Pudel und der Kern“ erklärt der renommierte Universitätsprofessor, Arzt, Neurowissenschaftler und Psychotherapeut Prof. Dr. Joachim Bauer, „wie wir werden, wer wir sind“ und welche Rolle den Spiegelneuronen dabei zukommt. In der Diskussion mit ihm und Moderator Jan Liepold spannt der Philosoph Dr. Albert Kitzler den Bogen von Bauers neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zu der Inschrift „Erkenne Dich selbst“ am Apollotempel in Delphi über das „Ich und Du“ des Religionsphilosophen Martin Buber bis hin zu Greta Thunberg, die im Kampf gegen den Klimawandel verbindende Resonanz mit großen Teilen ihrer Generation aufgebaut hat.
Empathie ist eine der wichtigsten Schlüsselfähigkeiten für ein gelingendes Leben. Durch ein zugewandtes Miteinander und den Aufbau von positiver Resonanz zu unserer Umwelt schaffen wir die Voraussetzung für Zufriedenheit und eine Grundstimmung heiterer Gelassenheit. Zu dieser Erkenntnis kamen bereits antike Philosophen wie Platon und Aristoteles. Ihre frühen Beobachtungen werden mittlerweile eindrucksvoll durch aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse und die „Social Genomics“-Forschung belegt. In der vierten Folge des Philosophie-Podcasts „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Dr. Albert Kitzler und der Moderator Jan Liepold mit dem Bestsellerautor Prof. Dr. Joachim Bauer über empathische Gene, resonante Beziehungen und die Bedeutung der ersten Lebensjahre für die Entwicklung des Selbst. Der renommierte Universitätsprofessor, Arzt, Neurowissenschaftler und Psychotherapeut Prof. Dr. Bauer hat in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen (u.a. „Wie wir werden, wer wir sind“, „Das empathische Gen“) die Natur des Menschen sowie die Entstehung seines Charakters bzw. Selbst entschlüsselt. Heute ist er überzeugt, dass Philosophie und ein Sinn-geleitetes Leben unsere Gene beeinflussen und dass uns eine empathische, menschenfreundliche und prosoziale Einstellung auch in einem zunehmend schwierigen Lebensumfeld deutlich weiterbringen als egoistische Handlungen.
„Das Leben ist einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen“, stellte Konfuzius schon vor ca. 2400 Jahren in China fest. Darüber, wie wir das gerade im Zeitalter des Konsums und Materialismus ändern können, sprechen Dr. Albert Kitzler und Jan Liepold beim Philosophie-Podcast „Der Pudel und der Kern“. Es geht um Minimalismus. Schließlich kann es sehr befreiend sein, sich von materiellem Ballast zu lösen, unter dem viele Menschen bewusst oder unbewusst leiden. Im schlechtesten Fall besitzen nicht wir die Dinge, sondern die Dinge besitzen uns.
Keine Angst vor Veränderung
Wie wir ein authentisches und gelingendes Leben führen können

ZUKÜNFTIGE THEMEN

 
VERHÄLTNIS ZU SICH SELBST
• Aufrichtigkeit
• Prägungen
• Alleinsein
• Innere Unabhängigkeit
• Gewohnheiten
• Die eigene Mitte
• Maßhalten


 
VERHÄLTNIS ZU ANDEREN
• Respekt
• Vorbilder
• Freundschaft
• Liebe
• Pflicht
• Zorn
• Verlust


 
VERHÄLTNIS ZUR WELT
• Gelassenheit
• Gegensätze
• Der richtige Augenblick
• Resilienz
• Schicksal
• Vergänglichkeit/Tod
• Duldsamkeit
• Einfachheit

und einiges mehr ...